VITA

Luise Leschik (*1992 in Berlin) studierte Drama and Theatre Studies (BA) an der Aberystwyth University sowie Performance Studies (MA) an der Universität Hamburg. Bereits während ihres Studiums sammelte sie erste Erfahrungen in Regie und Schauspiel und begleitete Projekte an verschiedenen Hamburger Theatern, darunter das Ohnsorg Theater, das Scharlatan Theater und das Thalia Theater. Am Deutschen Schauspielhaus Hamburg war sie 2017/18 in Polleschs Frauenchor in „Ich kann nicht mehr“ auf der Bühne zu sehen. In der Hamburger Freien Szene wirkte sie als Performerin in diversen Produktionen mit und kuratierte Festivalformate wie das „Space and Hustlin Festival“ sowie Projekte des Überblau-Kollektivs.

Seit 2018 arbeitet sie in Stuttgart. In der dortigen freien Szene kooperierte sie unter anderem mit dem Tanzkollektiv multipluralwesen von Johannes Blattner. Für die Produktion „Die gemütliche Wahrheit“ (2021) verfasste sie Performance-Texte und übernahm die dramaturgische Begleitung. Zuletzt war sie bei „Willkommen in der Zukunft“ (2023) als Regisseurin und Autorin tätig.

Am Theater Heilbronn inszeniert sie regelmäßig, zuletzt „Nipple Jesus“ (2023) und die Uraufführung von „Die Donauprinzessin“ (2024).

Seit 2024 ist sie Vorstandsmitglied des Landesverbands Freie Tanz- und Theaterschaffende Baden-Württemberg e.V. (LaFT BW).

Als freischaffende Regisseurin und Autorin entwickelt sie eigene Stücke und Performances. Ihre Arbeiten beschäftigen sich mit Autobiografie und Feminismus sowie der Verbindung von Theater und Performance. Sie sucht gezielt nach neuen Formen der Zuschauerinteraktion und regt zur kritischen Auseinandersetzung an.

Feministisches Theaterlabel

Luise Leschik ist Gründerin des Theaterlabels silent ladies_, unter welchem sie feministische Theaterperformances erarbeitet und inszeniert.